Was bewegt uns?

Bahn, Auto, Bus, Fahrrad, Roller: Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?

Wir bewegen uns, jeden Tag – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Autos, Bussen, der Bahn oder einem Flugzeug. Wir sind mobil. Mobilität ist wichtig, um andere Menschen zu treffen und zu arbeiten, für unser ganzes Leben. Auch ohne die Corona-Krise steht für uns alle zukünftig ein gewaltiges Projekt an: die Wende hin zu einer klimafreundlichen Mobilität. 

Alle bei Verkehrswende mitnehmen

Die Gewerkschaften achten beim Umbau der Mobilitätsbranche darauf, dass alle mitgenommen werden. Das meint nicht nur, dass im Bus auch genug Plätze sein müssen, wenn immer mehr Menschen mitfahren möchten. Es bedeutet auch, dass es einfache Lösungen nicht gibt und Aussagen wie „Steigt doch um aufs Fahrrad“ an den Bedürfnissen vieler Menschen vorbei gehen. Was ist Ihnen besonders wichtig für Ihre Mobilität? Schreiben Sie uns!

Weiter geht es – trotz Krise in der Verkehrsbranche

Viele Mobilitätsbranchen stecken wegen Corona aktuell in einer großen Krise, zum Beispiel die Luftfahrtindustrie. In der Automobilbranche ist bereits jeder achte Zulieferer in der Existenz bedroht und damit auch Arbeitsplätze. Gerade diese Branche war schon vor der Krise im Umbau. Jetzt fehlen immer mehr finanzielle Mittel. Hier sind Investitionen des Staates gefragt. Was hilft? Wo sollte investiert werden? Ihre Ideen sind gefragt!

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist es wichtig, dass der klimafreundliche Umbau auch arbeitnehmerfreundlich ist. Die Arbeitsbedingungen müssen besser werden ob im Bus oder in der Werkstatt und überall gleich sein. Denn Busse und Bahnen sind systemrelevant – das hat die Krise gezeigt – und damit auch die Menschen, die dafür arbeiten, dass wir alle mobil sein können. Was sind für Sie gute Arbeitsbedingungen? Schreiben Sie uns unten in die Kommentare!

Verkehrswende in der Diskussion

Beim Zukunftsdialog wird das Thema Verkehrswende bereits heiß diskutiert. Ein Beitrag meint: „Gegen den Corona-Virus sind auf einmal undenkbare Maßnahmen möglich. Ist auch gut so. Spätestens nach der Coronakrise muss mit derselben Stärke dann auch gegen den Klimawandel vorgegangen werden. Auch mit bisher undenkbaren Maßnahmen.“  Was meinen Sie dazu? 

Vor Ort etwas bewegen

Mobilität neu denken muss auch auf lokaler Ebene, vor der eigenen Haustür, passieren. Ein gutes Beispiel findet sich aktuell in Heidelberg. Dort hat der DGB vor Ort mit Betriebs- und Personalräten nach guten Lösungen gesucht. Mit betrieblichem Mobilitätsmanagement wollen sie 20 Prozent weniger Autofahrten erzielen. Mehr bezahlbarer Wohnraum soll eine Stadt der kurzen Wege ermöglichen. Dazu soll noch der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. Das Konzept kann hier nachgelesen werden. 
Gibt es bei Ihnen vor Ort bereits gute Ideen und neue Ansätze für eine Verkehrswende? Erzählen Sie uns davon!

Mehr Informationen: Die Positionen zur Verkehrswende von vier großen Gewerkschaften können hier nachgelesen werden.

Kommentare

Uns fehlt dringend Gleis 4 und 5 wie es Mal war. Für den Fernverkehr Und zurück Gewinnung für den Nahverkehr nach zarrentin

in der Region Ostholstein wurde ein Konzept für eine Reaktivierung der stillgelegten Strecke Malente-Lütjenburg entwickelt, von einem AK aus engagierten Verkehrsexperten. daraus ist seit Ende September ein e.V. entstanden. Wir halten das Fahrzeug- und Stufenkonzept für richtugnsweisen für viele ähnliche Projekte. Wir würden gern die Infos zu dem Projekt in Ihr Netz stellen, als Anlagen. Was müssen wir dafür tun?

Moderationskommentar

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Der DGB ist sehr daran interessiert, in einen Austausch mit Ihrem Verein zu treten. Bitte kontaktieren Sie dazu Melanie Meyer von der DGB-Region Schlewsig-Holstein Südost. Sie finden die Kontaktdaten der Kollegin auf dieser Webseite: https://sh-suedost.dgb.de/uber-uns/organisation-struktur/mitarbeiterinnen

Viele Grüße
Ihr Online-Team des Zukunftsdialogs

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