Kaufst du noch vor Ort?

Geschlossen. Und jetzt?

Nach der Schule schnell noch auf ein Eis zum Marktplatz, und da traf man dann alle. So war es jedenfalls in unserer Kindheit. Doch wie sieht es heute in den Innenstädten aus? 

Forum für Kommunikation

Unsere Innenstädte oder Dorfplätze sind Orte der Begegnung und Kommunikation und damit wichtig für unser Zusammenleben als Gesellschaft. Das war schon im alten Rom so mit dem „Forum“ im Stadtzentrum. Heute läuft man in immer mehr Städten durch Fußgängerzonen und Marktplätze, wo kaum noch Leute unterwegs sind und immer mehr Geschäfte leer stehen. Schnell sieht alles schmuddelig und verwahrlost aus und noch weniger Menschen kommen.

Leerstand nimmt zu, Online-Handel boomt

Das ist keine neue Entwicklung, durch die Corona-Krise jedoch ist es schlimmer geworden. Seit Jahren wächst der Online-Handel, gerade in jenen Segmenten, die einen Großteil der Geschäfte in den Einkaufszonen ausmachen: Bei Mode und Elektronik wird jeder vierte Euro inzwischen online verdient. Während der wochenlangen Geschäftsschließungen im März und April hat der Onlinehandel einen Umsatzsprung von 20 Prozent gemacht. Viele Einzelhändler in den Städten stehen jetzt kurz vor dem Aufgeben. Über 20 Prozent sagen, dass sie akut existenzgefährdet sind. Was können wir tun, um unsere Innenstädte zu retten? Mitdiskutieren beim Zukunftsdialog!

Gibt’s die Pizzeria um die Ecke noch im Herbst?

„Wir fürchten den Herbst und Winter“, sagen viele Betreiber von Restaurants und Cafés. Auch wenn sie unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlanger Zwangspause klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Fast 60 Prozent der Betriebe befürchten, dass sie aufgeben müssen im Herbst und Winter, wenn wieder weniger Gäste kommen. Was hilft der gebeutelten Branche? Ideen einbringen beim Zukunftsdialog!