Jedes Kind soll die gleichen Chancen haben – bloß wie?

Wochenlang konnten Kinder in der Corona-Krise Kitas und Schulen nicht besuchen. Trotz Schulöffnung haben viele Kinder aktuell immer noch nur wenige Stunden pro Woche Unterricht. Im Dezember, noch vor Corona, zeigte die PISA-Studie erneut, dass der Schulerfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängt. Ohne Förderung der Eltern klappt selbst Lesen und Schreiben bei einigen Kindern schlecht. Die Schulen schaffen es nicht, diese Nachteile auszugleichen. 

Homeschooling ohne eigenen Schreibtisch, ohne Computer, ohne Hilfe der Eltern – was dann?

Wie soll Lernen so beim Homeschooling klappen? Wie schlimm Lernrückstände nach den Schließungen sein werden, muss sich erst noch zeigen. 86 Prozent der LehrerInnen erwarten jedoch, dass sich soziale Ungleichheit weiter verstärkt. Das Deutsche Schulbarometer fragte sie auch nach Problemen beim Homeschooling: 28 Prozent beklagten eine mangelnde digitale Ausstattung der SchülerInnen, 14 Prozent hatten Probleme, ihre SchülerInnen zu erreichen. Insgesamt 66 Prozent waren der Meinung, dass ihre Schule technisch nicht ausreichend ausgestattet ist für den Unterricht in der Krise.

Schulen endlich besser ausstatten

Der DGB fordert daher ein „Programm für mehr Chancengleichheit“ und eine bessere Ausstattung der Schulen. Insbesondere SchülerInnen mit Unterstützungsbedarf müssen stärker in den Fokus rücken, damit sich die soziale Schere im Schulsystem nicht noch weiter öffnet. Was ist Ihre Idee, damit Kinder besser lernen können und alle die gleichen Chancen haben? Schreiben Sie uns!