DGB unterstützt drei Petitionen für bezahlbares Wohnen

Bezahlbares Wohnen: Dafür setzen sich diese Unterschriftenaktionen ein

Die Gewerkschaften stemmen sich gegen die wachsende Wohnungsnot in Deutschland. Der DGB ist überzeugt: Menschen müssen sich eine Wohnung dort leisten können, wo sie arbeiten. Deshalb werden mindestens 400.000 neue und bezahlbare Wohnungen pro Jahr gebraucht, darunter 100.000 Sozialwohnungen. Bund und Länder gemeinsam müssen dafür sieben Milliarden Euro jährlich bereitstellen. Die bislang für den sozialen Wohnungsbau eingeplanten Gelder des Bundes reichen nicht einmal, um den Bestand zu halten. Zudem sollte die Politik entschlossener gegen Bodenspekulation vorgehen, etwa indem sie Eigentümer im Rahmen baurechtlicher Möglichkeiten verpflichtet, ihre Grundstücke zu bebauen.

Ihre Unterschrift gegen den Mietenwahnsinn

Um den Druck auf die Politik zu erhöhen und die Dringlichkeit des Problems deutlich zu machen, unterstützt der DGB zurzeit drei Petitionen, die auf lokaler, Landes- und Europaebene ansetzen. Unterzeichnen auch Sie, um den Mietenwahnsinn zu stoppen!

Zukunftsdialog lädt zur Zusammenarbeit ein

Die Petitionen auf europäischer und nordrhein-westfälischer Ebene sind dabei typische Beispiele für die Arbeitsweise des Zukunftsdialogs: Gemeinsam mit Partnern aus der Gesellschaft will der DGB Lösungen für Probleme schaffen, um eine gerechte und soziale Zukunft zu ermöglichen. Doch nicht nur die Stimmen anderer Organisationen sollen in den Zukunftsdialog einfließen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich an dem Prozess zu beteiligen. Wir wollen wissen, was ihnen unter den Nägeln brennt und welche Lösungsvorschläge sie haben. Jeder und jede kann deshalb auf unserer Dialog-Plattform einen eigenen Impuls veröffentlichen. Dieser fließt in die Entwicklung neuer Konzepte ein. Gemeinsam können wir lokale Projekte und Initiativen starten und unsere Konzepte an die Politik herantragen. Reden wir über eine gerechte Zukunft!