1. Mai: Solidarisch ist man nicht alleine

1. Mai: Livesendung des DGB mit Zukunftsdialog

Über 10 Millionen Beschäftigte in Deutschland sind aktuell in Kurzarbeit. Der 1. Mai 2020 ist in diesem Jahr ein ganz besonderer Tag der Arbeit. Nicht nur, weil er diesmal nicht auf Straßen und Plätzen stattfindet, sondern auch, weil wir wegen der Corona-Pandemie die "größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg zusammen meistern" müssen, so DGB-Chef Reiner Hoffmann heute im DGB-Livestream zum 1. Mai. Gewerkschaften werden gerade jetzt gebraucht. Solidarität ist so wichtig wie lange nicht. "Solidarität macht unsere Gesellschaft gerechter und in Krisenzeiten widerstandsfähiger", betont Reiner Hoffmann. 

Jeder Beitrag zählt: Ihre Ideen im Gespräch zum 1. Mai

Seit Wochen erreichen uns Ihre Impulse und schreiben Sie uns beim DGB-Zukunftsdialog, was Sie aktuell in der Krise bewegt: Kurzarbeit, Homeoffice mit Kindern, die Forderung nach mehr Gesundheitsschutz und vieles mehr. Reiner Hoffmann, Isabell Senff, Betriebsrätin und ver.di-Mitglied, sowie Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters, haben heute Mittag beim DGB-Livestream über Ihre Beiträge diskutiert. 
Ein Beitrag forderte Konjunkturgutscheine nach der Krise. Isabell Senff findet dies eine gute Idee, um die Nachfrage zu steigern. Reiner Hoffmann und Ulrich Khuon sind skeptisch, da die Konjunktur zwar angekurbelt werden muss, aber: "die die Tasche voll haben" keine Gutscheine benötigen. Ein Konsumgutschein für alle spalte die Gesellschaft eher, als dass sie Solidarität schaffe. Wichtiger ist laut Hoffmann, die Einkommen zu sichern.

Arbeit sollte immer anständig bezahlt werden

Wir brauchen einen Grünen Marshallplan, schlug ein weiterer Beitrag beim Zukunftsdialog vor. Die Runde war sich einig: Wir müssen groß denken beim Klimawandel und dürfen durch die Corona-Krise keinen Rollback machen, denn der Klimawandel hört nicht einfach auf. Isabell Senff meinte, dass wir die Transformation und den Klimawandel gemeinsam gestalten müssen. Reiner Hoffmann ergänzte, dass der Klimawandel gemeinsam in Europa bewältigt werden muss und beim aktuellen Konjunkturprogramm mitgedacht werden muss. Auch bei der Forderung, dass Arbeit immer anständig bezahlt werden muss, waren sich die drei einig: Von Arbeit muss jede und jeder gut leben können!

Machen Sie mit: Solidarisch ist man nicht alleine

Der DGB-Livestream läuft heute noch bis 14 Uhr und die Highlights finden Sie auch noch länger auf der DGB-Webseite: Schauen Sie rein!
Und schreiben Sie uns: Was bewegt Sie? Wir freuen uns über jeden Beitrag. Solidarisch ist man nicht alleine!

Video: 1.-Mai-Sendung anschauen