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Bildungswesen

Inklusion geht nicht zum Nulltarif/Fortbildung für Lehrer fehlt/Bildungsniveau sinkt stark ab

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Gleiche Schulchancen für alle. es gibt nicht nur Hartz 4 Kinder. Wie war das mit Freiheit-Gleichheit-Solidarität?

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Schulabschluss und dann?

Insgesamt 10 oder 12 Jahre gehen die Schülerinnen und Schüler in Deutschland zur Schule, je nach Abschluss, hängen bleibt aus dieser Zeit meist nicht mehr als die Erlebnisse der Hofpausen oder der "Quatsch" der fabriziert wurde, die Angst vor dem anstehenden Elternsprechtag etc. Aber wie viel tatsächliches Wissen wird so anschaulich und gleichzeitig kompetent vermittelt, dass man wie es immer so schön heißt, ein Leben lang davon profitiert. Wir lernen weil wir es müssen, in einem Konstrukt, welches uns nur diese Möglichkeit bietet, es gibt kaum Möglichkeiten eigenen Interessen oder Fragen innerhalb und außerhalb des Lehrplans nachzugehen, jedes Kind muss zu jeder Zeit dass lernen was ihm vorgegeben wird, wie dieser Stoff dann vermittelt wird, steht nochmal auf einem anderen Blatt Papier. Diese Idee vom lernen steht in einem völligen Wiederspruch zur aktuellen pädagogischen Theorie. In der man festgestellt hat, dass lernen eines der Grundbedürfnisse des Menschen ist und gerade Kinder aus intrinsischer Motivation heraus lernen wollen. Demnach lernen sie, dass was sie interessiert und für ihr Leben und ihr Verständnis das wichtigste ist, am besten und nachhaltigsten. Das Konzept Schule in seiner aktuellen Form sollte also überdacht und neu organisiert werden und das wird nicht nur allein durch jul-klassen gelingen. Eine Folge dessen ist natürlich, dass die Abschlüsse mit fehlenden Kompetenzen vor allem in sozial emotionalen Bereichen gemacht werden, hinzu kommt die immernoch bestehende Abwertung, wenn man tatsächlich kein Abitur in der Tasche hat, sondern "nur" den Realschulabschluss, es wird kaum bis wenig Wert auf Ausbildungsberufe gelegt, es gibt wenig Aufklärungsarbeit dazu und niemand weiß was genau auch dieser Weg für einen bereithalten kann, Weiterbildungsmöglichkeiten, Studium nach oder neben dem Beruf etc. Das alles spielt keine Rolle, wichtig jst, dass jeder studiert und Abitur hat. Es muss für eine gesunde Bildungspolitik und um ein demokratisches Verständnis weiterhin zu stützen und zu unterstützen in der Gesellschaft die Möglichkeit geschaffen werden, dass jeder Abschluss und jeder Beruf gewertet und anerkannt wird! Mit diesem Verständnis und dem Zugang zu verschiedenen Berufsfeldern wird dies allerdings schwer gelingen. Womit ich zum nächsten anschließenden Thema komme, den Vorraussetzungen eines Studiums und auf welche Gesichtspunkte bei der Auswahl der Studenten wert gelegt wird. Was zählt ist der Abschluss Schnitt, nicht die tatsächliche intelligenz in bestimmten Bereichen, weder sozial emotional, noch die praktischen Erfahrungen, Engagement oder die eigenen, persönlichen Ideen und Vorerfahrungen zu diesen Studienfeldern. Der Mensch zählt nicht mehr es zählt wie so oft in dieser Gesellschaft die Leistung, jedoch scheint genau das der Fehler zu sein, denn gibt es immernoch unendlich viele Studenten, welche abbrechen, weil sie gar nicht genau wissen was sie wollen oder nicht mit dem gerechnet haben was da wohl kommt und auf der anderen Seite, haben es immernoch die Studenten aus Elternhäusern mit finanzieller Absicherung leichter, trotz Bafög!
Wenn man nun auf Grund dieser Probleme einen anderen Weg einschlägt und zunächst eine Ausbildung antritt, mögen dort die Zugangsvoraussetzungen weniger kompliziert sein, dennoch sind es die Arbeitsbedingungen nicht, gewertet und angerechnet wie eine volle Fachkraft, bezahlt so Natürlich nicht, Überstunden ohne Ende und unzureichende Aufklärung über die Rechte eines Auszubildenden, um sich zur Wehr zu setzen. Überstunden ohne Ende, und als angehender Arbeitnehmer scheint man dem Arbeitgeber schon jetzt ausgeliefert zu sein, ohne offen kommunizierte Hilfestellungen, man bekommt einfach zu wenig öffentlich mit, welche Rechte und Pflichten es gibt und wie einem geholfen werden kann, ja es gibt die GEW und die DGB, welche viele verschiedene Hilfen anbietet, aber dennoch wird es in den Betrieben und den Schulen zu wenig kommuniziert und so beginnt mit Eintritt der Ausbildung, auch das starke Machtgefälle zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, bzw. In diesem Fall zwischen Auszubildenden und Betrieb.

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