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Keinerlei Jobattraktivität im Pflegebereich

Das wundert mich nicht, bei den Zuständen, ist es doch kein Wunder. Wer möchte in einem unterbesetzten, unterbezahlten Job arbeiten, dazu in 3 Schichten, Wochenenden und Feiertage für...nichts

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Schlechte Arbeitsbedingungen bestimmen Arbeitsalltag in der Pflege

Rückenprobleme! Psychische Probleme der Pfleger. Normal müssten zwei Pfleger eine Person betreuen. Einer betreut ca. 5 Personen täglich alleine. Oder mehr! Waschen usw. Wenn ein Pfleger das am Tag mehrmals alleine machen muss, unerträglich.

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Pflege: Es muss sich schnellstmöglich etwas ändern!

Weg von der Privatisierung der Kliniken, Tarifverträge Flächendeckend einführen, politische Entscheidungsträger sollen im Sinne der Belegschaft handeln und Betriebsratsarbeit der Mitbestimmung der AN und dem gesunden Wachstum des Unternehmens dienen, Rahmenbedingungen verbessern um psychische und physische Belastungen zu reduzieren und somit der Ausfallzeit entgegenwirken und Mitarbeiterbindung/Fachkraftmangel zu fördern... Und, und, und!

[Auf einen Post zum Thema Fachkräftemangel im Pflegebereich haben wir auf Facebook diesen Kommentar erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

Kommentare

Redaktionskommentar

Gegen die Privatisierung der Kliniken bin ich tatsächlich, da ich es selbst erleben musste, dass diese gewinnorientiert arbeiten - die tatsächliche Gesundung des Patienten ist Nebensache, Hauptsache, man kann viele teure Sachen gegenüber der Krankenkasse abrechnen.

Eine sinnvollere Sache wäre jedoch, die Mitarbeiter über ein Bonus-System zu locken. Ich bin beruflich in einigen Altenheimen und Kliniken und sehe die Mitarbeiter, je nach Objekt, doch sehr viel herum sitzen und Kaffee trinken. Wenn diese von 8 Stunden Arbeitszeit tatsächlich 8 Stunden arbeiten würden (in den meisten Heimen werden es eher 5, höchstens 6 Stunden sein), wäre der Pflegenotstand wohl erst mal für ein paar Jahre vom Tisch. Da man aber auch mit "vom Wochenende erzählen" sein Geld verdienen kann, macht man sich ja nicht mehr kaputt als nötig. Wenn man zeitgleich noch in den Medien herum heult, wie schreeeeecklich der Beruf doch ist, ist es eine runde Sache.

Meine Ex-Freundin war auch mal in dieser allgemeinen "wir-armen-Pflegekräfte"-Geheule-Stimmung unterwegs. Ich habe ihr angeboten, bei mir im Handwerk ein Praktikum zu machen und da sogar nur im Bereich Kundendienst, also dem entspanntesten Teil den es dabei gibt. Das hat sie auch zwei Wochen durchgezogen - danach ist sie jedoch freiwillig zurück in die Pflege gegangen und hat nie wieder ein Wort über den Stress dabei verloren.

[Diesen Kommentar haben wir auf Facebook erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]