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Es geht um soziale Ungleichheit

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Kleingastronomien brauchen Hilfe jetzt!

Kneipen sind Deutsches Kulturgut. Die brauchen in Coronapandemie jetzt Hilfe, damit sie nicht alle verschwinden.

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Mangel in Technikkompetenz bei Lehrern und Eltern beschämend

Dass es immer noch Lehrer und Eltern gibt, die behaupten nicht einmal im Ansatz Ahnung von der notwendigen Technik haben, ist beschämend. Alle sind bei Facebook, aber auf einmal kann keiner einen Computer bedienen oder hat Internet.
Wie lange muss eine Technik allgemein verfügbar sein, bis sie akzeptiert ist? Das iPhone gibt es seit 2007, Smartphone ähnliche Geräte bereits rund 10 Jahre früher. Heimcomputer gibt es seit Mitte der 1980 Jahre. Und das Internet in der Nutzung für alle seit etwa 1990.
Und all das soll nicht ausreichen, dass Leute, die sich mit der Menschen in der Altersgruppe von Schülern beschäftigen, behaupten können: "Ich weiss nix. Ich kann nix. Ich brauche auch nix wissen"

[Auf einen Post zu Homeschooling in der Corona-Krise haben wir auf Facebook diesen Beitrag erhalten und ihn nachträglich von der Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

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Kommentare

Moderationskommentar

Einfach mal Akzeptieren die Neuzeit.
Oder wollt ihr wie viele Senioren so werden, die Jugend die Jugend von heute [achselzuckendes Emoji]
So schlimm [zwinkerndes Emoji mit herausgestreckter Zunge]
Das ist oft so. Keine Akzeptanz zu neuem.
Obwohl ich das unheimlich wichtig finde.
Wir müssen das teils auch, sind aber nicht die Zukunft.
Die spielt dort und digitale Welt gehört dazu.
Das die Schulen mit den Fortschritt nicht hinterher kommen ist ja nicht Schuld der Schüler.
Und wenn zu Hause geschlampt wird.
Ok. Können sich Kinder nicht aussuchen.
[Diesen Kommentar haben wir über Facebook erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

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Moderationskommentar

Facebook ist leicht zu bedienen, wenn man sich weder mit AGB noch mit den tieferen Privatshäreneinstellungen beschäftigt. Sieht man ja täglich.
Aber es geht ja um soziale Ungleichheit, also um Menschen, die arm sind. Also um Menschen, die sich oft keinen Heim-PC leisten können, wobei es weniger am Gerät an sich scheitert, die gibt es ja gebraucht schon recht günstig. Aber der Internetvertrag ist für viele unbezahlbar.
Zudem haben zwar viele vielleicht ein Handy- aber ohne Vertrag mit viel Datenvolumen, sondern mit Prepaidkarte. Sei es, weil Vertrag einfach zu teuer ist oder weils Netz nicht gut ist dort wo man lebt und es sich deswegen nicht rentiert, oder weil man eventuell erst gar keinen Vertrag bekommt dank Schufa usw... Gibt viele Gründe.
Für den Normalverbrauch reicht das ja auch mit der Prepaidkarte.
Aber das echt nicht unerhebliche Datenvolumen für die ganzen neuen jetzt von den Lehrern/Schulen verlangten Schulapps wie z.B. Zoom übersteigt das Datenvolumen um ein vielfaches, das können sich viele nicht leisten.
Zudem- auf vielen einfachen Handys oder Laptops lassen sich manche Apps auch gar nicht erst installieren, da schlicht nicht kompatibel/ das Gerät nicht die erforderliche Technik drauf hat usw...
Auch hier gibt es sehr oft Probleme, die auch Technikversierte Menschen mit diesen Endgeräten nicht lösen können.
Sprich: hier braucht es für die ärmeren Familien zum einen geeignete Geräte mit bereits installierter Schulsoftware, auch zum scannen usw., zum anderen aber auch die finanziellen Mittel, um den erhöhten Datenverbrauch , aber durchaus auch auflaufende erhöhte Druckkosten im Homescooling stemmen zu können.
Denn dadurch werden alle Schüler gnadenlos angehängt, die sonst in der Schule selber recht passabel bis sehr gut lernen und mithalten können, hier nun aber schlicht keine Chance haben, weil eine oder gar alle Vorraussetzungen fehlen, um wie alle anderen online/digital lernen zu können.


[Diesen Kommentar haben wir über Facebook erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

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Die Bedienung eines Systems hat nichts mit den AGBs zu tun. Facebook ist es schnuppe, ob man sich diese durchliest oder nicht. Es funktioniert gleich.

Und auf Facebook selbst diskutiere ich nicht über Privatsphäre-Einstellungen. Die Mehrzahl der Schüler werden eh auf TikTok unterwegs sein.

Um an Digitalem Lernen teilnehmen zu können bedarf es keines Heim-PCs. Wer das annimmt hat den Begriff der Digitalität nicht bis zu Ende gedacht. Tablets reichern völlig aus und statt Schuljahr für Schuljahr Büchergeld zu investieren plus Geld für Hefte usw., würde eine Investition seitens des Trägers, finanziert auch durch Gelder des Digitalpakts, in Endgeräte Teichen.

Internetzugang ist eine lösbare Herausforderung. In Städten kann das System Freifunk schnell und einfach ausgebaut und erweitert werden. Außerhalb der Städte gibt es keine Standardlösung, aber es gibt sie, wenn man die Technikablehnung einfach Mal ablegt.

Digitales Lernen muss ohne Apps und Zusatzsoftware funktionieren. Einzig ein Browser muss da sein. Als Beispiel sei hier die Lernplattform "Its learning" genannt, die z.B. auch eine Videofunktion hat. Das funktioniert dann auch auf der Spielekonsole und dem Smart-TV.

Scannen ist, genau wie Drucken ein Medienbruch und vollständig vermeidbar. Wer dies macht oder meint, dass es nötig ist, versteht die Möglichkeiten der Digitalisierung auch in diesem Punkt auch nicht. Somit gibt es auch keine Druckkosten, die zu stemmen wären.

Gerade durch die Digitalisierung, durch den demokratischen Zugang zu Informationen braucht niemand abgehängt werden. Digitalisierung bietet Zugang zu Medien, Fachinformationen und Nachschkageoptionen. Das könnte der mehrbändige Brockhaus, der extrem teuer war, vor Jahrzehnten nicht Mal ansatzweise lösen. Internationale Brieffreundschaften im Rahmen von Schüleraustäuschen waren mit Porto verbunden, Auslandstelefonate teuer. Damals hat aber niemand gejammert und von abhängen geredet.

Es steht heute alles zur Verfügung und es ist auch preiswerter wie noch vor Jahren. Man muss den Gedanken Digitales Lernen nur bis zum Ende denken.

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Bei uns sind nur einige wenige von den 60+ Lehrern nicht in der Lage mit der Technik zu arbeiten. Aber wir haben in der Schule ernsthaft eine 16k-Leitung für 26 PCs und 6 interaktive Whiteboards. Davon sind 5 Lehrer-PCs, auf denen außer einem Browser und Word nichts an Software drauf ist. PDFs öffnet er dir im Browser, da kann man aber keine einzelnen Seiten drucken. PDFs erstellen fällt sowieso schon mal aus.
WLAN haben wir auch nicht, also bringt es auch nichts ein eigenes Gerät mit ordentlicher Software mitzubringen. USB-STICK wollten sie uns auch verbieten, da war meine Antwort an den Admin: Solange das letzte Update der Virensoftware von 2015 ist, fange ich mir höchstens hier einen Virus ein, denn zuhause schreit meine aktuelle Virensoftware sofort, wenn da was drauf ist, was nicht sein soll.

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Die 16k Leitung in der Schule ist begründet in der Schlafphase der letzten Jahre. Internet ist Neuland. Smartphones Teufelszeug. Und WLAN ist schlecht fürs Gehirn. Ich glaube, dass manche Schulen und Schulleitungen noch der Matrizen Zeit nachhängen.

Wenn auf Lehrer-PCs kein Officepaket installiert ist, zeigt es, dass selbst der herkömmliche Unterricht schlecht vorbereitet werden könnte.

PDFs lassen sich auch im Browser Einzelblattweise drucken.

Zu WLAN hätte ich schon Eingangs etwas gesagt. Gegenfrage: Wie alt sind die eingesetzten Schulbücher? Auch auf dem Stand 1980 bis 1990? Oder warum aktualisiert man dort?

Die Administration und der Zugang ungesicherter Speichermedien ist ein echtes Problem, welches noch gelöst werden muss. Stticks sind in Zeiten von Clouds überflüssig, aber eine Administration muss sein.

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