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Es sollten alle einzahlen, denn nur so ist das RENTEN SYSTEM sicher. Wenn ich 45 Jahre gearbeitet habe, dann bekomme ich dreihundert Euro mehr als einer, der 35 Jahre gearbeitet hat.

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Zur Entspannung der desolaten Wohnungsmarktsituation würde ich z. B.

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Wo sind die bezahlbaren Wohnungen nur geblieben?

Leider durfte ich vor einiger Zeit selbst erfahren, wie schwer es selbst im kleinen Saarland heutzutage ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Angeblich fehlen hierzulande ca. 17.000 Wohnungen. Für meine Mutter (alleinstehende Rentnerin mit Altersrente von ca. 860 € netto, Ende 70, körperlich schwerbehindert mit Katze) suchte ich bereits im Jahr 2014 eine für sie geeignete (halbwegs barrierefrei, EG oder mit Aufzug, Tierhaltung erlaubt, in „halbwegs guter Umgebung und ordentlichem Haus“) und einigermaßen bezahlbare Wohnung.

Eine fast aussichtslose Sache, unglaublich zeitintensiv und nervenaufreibend! Es dauerte 3,5 Jahre, bis eine in Aussicht war, und dann nochmals ein weiteres halbes Jahr, bis diese dann saniert und bezugsfertig war.

Im Ergebnis wohnt sie nun über 50 Km vom alten Wohnort entfernt, weil sie dort einfach nichts bezahlbares fand, da begehrte Wohngegend, weitgehend ohne ihre alten Sozialkontakte und zahlt von ihrer geringen Rente eine für sie viel zu hohe Miete (420 € + z. Zt. 180 € NK), so dass ihr kaum noch was zum Leben bleibt. Die Voraussetzungen für Wohngeld erfüllt sie nicht, weil das Einkommen gerade so an der Grenze kratzt und die Wohnung mit 60 qm für eine Person unerlaubt groß ist!

Eine Einführung der z. Zt. diskutierten Grundrente oder aber Veränderungen bei den Voraussetzungen zum Bezug von Wohngeld würden ihr sicherlich sehr helfen, ihren Lebensabend nicht in Armut verbringen und "von der Hand in den Mund" leben zu müssen, nachdem sie zeitlebens gearbeitet hat!

Meines Erachtens ist die Schaffung von mehr sozialem Wohnraum zwar schon auch sehr sinnvoll, begünstigt aber auch die Bildung von Ghettos, was dann Folgeprobleme mit sich bringt (Sicherheit, soziale Probleme, u. a.).

Es wird allerhöchste Zeit, dass die Politik, die Gewerkschaften, die Sozialverbände und andere einflussreiche Gruppierungen, die die Möglichkeiten haben, etwas zu bewegen und zu verändern, dies endlich auch tun! Schön, dass auch der DGB sich nun einbringt.

Hoffentlich kann schnell zumindest eine Verbesserung dieser unerträglichen Situation erreicht werden!

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