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Geringes Einkommen = fehlendes politisches Interesse?

Vielleicht habe die Menschen mit weniger Bildung und daher weniger Einkünfte, auch weniger Interesse an Politik. Sind anfälliger für die Hetze, die lügen eh alle und machen was sie wollen. Sie begreifen den Ablauf der Demokratie nicht.

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Nächster Vorschlag

Aus großer Kraft folgt große Verantwortung

Eigentlich gibt es schon ein Problem, dass viele ungebildete / apolitische / einfach unwissende Menschen wahlen gehen. Und deswegen ist die Alter kein Faktor.

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Bildung verbessern - Politische Beteiligung steigern

Ob das wohl eher andersherum ist?! Dass passive Menschen eher fremdbestimmt sind und deshalb meinen ohnehin keinen Einfluss zu haben, glaube ich hingegen sofort. Das sind dann vermutlich auch die Leute, die am Ende weniger "reich" sind.
Ob es allerdings von Vorteil ist, dass diese Leute wählen gehen, steht hingegen auf einem ganz anderen Blatt. Sowohl Donald Trump als auch die Alternative für Deutschland rekrutierten ihre Wähler hauptsächlich aus traditionellen Nichtwählergruppen, die einfache Wahrheiten und einfache Lösungen in einer immer komplexer werdenden Welt, die sie vorher schon nicht verstanden hatten, bevorzugen.
Wenn, dann müsste man also vermutlich eher bei der Bildung ansetzen und nicht bei dem Wahlverhalten oder beim Geld.

[Auf einen Post zur Frage „Warum gehen Arme in Deutschland seltener wählen?“ haben wir auf Facebook diesen Kommentar erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

Kommentare

Redaktionskommentar

Allein die Bildung macht's nicht, obwohl sie ein wichtiger Faktor ist. Schon Brecht wußte: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Ich denke also, Bildung, Verringerung der Unterschiede im Einkommen und mehr soziale Akzeptanz der Menschen mit geringerem Einkommen gehören zusammen, um das Wahlverhalten als einen Ausdruck der Politikverdrossenheit zu ändern.

[Auf einen Post zur Frage „Warum gehen Arme in Deutschland seltener wählen?“ haben wir auf Facebook diesen Kommentar erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]

Redaktionskommentar

Nehmen wir einmal an, wir wären 82 Mio. Professoren mit 1er-Abschluss in Deutschland. Dann müsste in jedem Büro immer noch ein Mensch die Mülleimer ausleeren usw.. Wir hätten also vermutlich keine grundlegend andere Aufgabenverteilung in Deutschland, wohl aber vermutlich mehr Menschen, in den heute unteren Chargen, die sich ihrer Bedeutung für die Gesellschaft mehr bewusst wären und die sich bei Gehaltsverhandlungen auch nicht mit 2-3 flotten Sprüchen aus dem Klokalender für konservative Politiker und Manager abspeisen ließen. Denn, das Geld und die Güter, die es zu verteilen in Deutschland und auf der Welt zu verteilen gibt, sind ja nicht wirklich Mangelware. Die vermeintlichen Mangelwaren haben nur die falschen Leute.

[Auf einen Post zur Frage „Warum gehen Arme in Deutschland seltener wählen?“ haben wir auf Facebook diesen Kommentar erhalten und ihn nachträglich durch die Moderation auf der Dialogplattform eingestellt.]